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Lebensmittelhygiene & -sicherheit

Am 07.06.2023 ist der Welttag der Lebensmittelsicherheit – dieser Tag soll die Bedeutung im Umgang mit Lebensmitteln, sowie Risiken und Anforderungen bei der Herstellung in den Fokus rücken. Wir haben daher ein kurzes Interview mit unserer Zeelandia-Expertin für Lebensmittelsicherheit – der Leiterin im Qualitätsmanagement – für Sie zu diesem Thema vorbereitet.

Was bedeutet Lebensmittelhygiene?

Die Lebensmittelhygiene hat zur Aufgabe den Verbraucher und seine Gesundheit zu schützen, indem sie gewährleistet, dass ein sicheres, für den menschlichen Verzehr geeignetes Lebensmittel hergestellt und an den Verbraucher weitergegeben wird. Die Lebensmittelhygiene umfasst alle Maßnahmen, die eine nachteilige Beeinflussung eines Lebensmittels minimieren oder sogar ausschließen. Eine nachteilige Beeinflussung kann z. B. durch mikrobiellen Verderb, Kontamination mit Krankheitserregern, die Belastung mit Rückständen und Kontaminanten oder durch das Vorhandensein von Fremdkörpern erfolgen.

Warum ist dieses Thema so wichtig?

Eine negative Beeinflussung durch ein verdorbenes Lebensmittel kann die Gesundheit des Verbrauchers hochgradig gefährden. Im tragischsten Fall können Lebensmittelinfektionen, welche durch kontaminierte Lebensmittel ausgelöst werden, zum Tode führen.

Wie stellt man Lebensmittelsicherheit sicher?

Es müssen alle Stufen der Produktion eines Lebensmittels in die Betrachtung mit einbezogen werden. Von der Erzeugung der Rohstoffe über die Produktion, Lagerung und die Weitergabe an den Verbraucher müssen Sicherungsmaßnahmen greifen. Hierzu zählen neben den Aspekten der Personal-, Produkt- und Betriebshygiene auch präventive Maßnahmen, die die Gefährdung von Lebensmitteln durch mikrobiologische, physikalische oder chemische Gefahren ausschließen. Auch bekannt unter dem Begriff HACCP.

Welche Risiken entstehen bei einem falschen Umgang mit Lebensmitteln?

Unter das HACCP-System fallen beispielsweise folgende Gefahren, die mit dessen Umsetzung beherrscht werden:

  • Fremdkörper (beispielsweise Holz, Glas, Metall, Plastik)
  • Verunreinigung mit Bakterien, Viren, die zu Lebensmittelinfektionen führen
  • Vorhandensein von allergenen Bestandteilen, die als solches vom Verbraucher nicht erkannt werden können
  • Verunreinigungen mit Reinigungsmitteln oder anderen chemischen Substanzen
  • Verunreinigung durch Schädlinge

Welche Zertifikate haben wir und was für Anforderungen werden im Groben gestellt?

Die Zeelandia GmbH & Co. KG hat verschiedene Zertifizierungen, die unter anderem auch die Lebensmittelsicherheit abdecken. Im folgenden sehen Sie einen kurzen Überblick über unsere Zertifikate.

  • FSSC 22000 (Lebensmittelsicherheit)
  • ISO 14001 (Umwelt) und 50001 (Energie)
  • RSPO (Palmöl aus regenwaldgeschützten Anbaugebieten)
  • Bio (nach Vorgaben der Bio Verordnung hergestellte Lebensmittel)
  • Rainforest Alliance (für Kakao: Schutz von Wäldern, Artenvielfalt, Klima und Menschenrechte)
  • Smeta (Sedex) (soziale Verantwortung und ethisches Verhalten: faire Arbeitsbedingungen, Umweltschutz)
  • V-Label (Kennzeichnung der Produkte mit „Vegan“ oder „Vegetarisch“)

Wenn Sie sich für das Thema interessieren und weitere Details dazu erfahren möchten, können Sie unter diesem Link unter der Rubrik Qualitätsmanagement weitere Informationen zu den einzelnen Zertifizierungen nachlesen: